Deutsche Grammatik · A1
der, die, das: Nominativ und Akkusativ
Die Regel
Jedes Nomen hat ein Genus: maskulin der/ein, feminin die/eine, neutral das/ein; der Plural heißt immer die (ohne unbestimmten Artikel: Ich habe Kinder). Im Nominativ steht das Subjekt, also wer etwas tut: Der Kaffee ist heiß. Im Akkusativ steht das direkte Objekt, also was jemand hat, kauft, sieht, möchte: Ich trinke den Kaffee. Nur der maskuline Artikel ändert sich im Akkusativ: der → den, ein → einen; die, das, eine, ein bleiben gleich. Auch nach „es gibt“ und nach den Präpositionen für, ohne, durch, gegen, um steht der Akkusativ: Es gibt einen Park. Das ist für den Lehrer.
Beispiele
- Der Tee ist kalt, aber ich trinke den Tee trotzdem.
- Ich habe einen Bruder und eine Schwester.
- Wir nehmen das Brot und die Tomaten.
- Gibt es hier einen Supermarkt? – Ja, um die Ecke.
Aufgepasst
- Ich habe ein Hund. → Ich habe einen Hund.
„haben“ steht mit Akkusativ; der Hund ist maskulin, also einen Hund. - Ich sehe der Mann. → Ich sehe den Mann.
Der Mann ist hier das direkte Objekt (Akkusativ): der wird zu den. - Der Suppe ist heiß. → Die Suppe ist heiß.
Suppe ist feminin: die Suppe. Das Genus steht im Wörterbuch und lernt man mit dem Wort. - Das ist für mein Vater. → Das ist für meinen Vater.
Nach „für“ steht immer der Akkusativ: für meinen Vater.
Wo sie im Kurs vorkommt
- Guten Appetit! (A1)
Mehr Grammatik auf A1: alle Regeln für A1 · der A1-Kurs.