Deutsche Grammatik · A1
Modalverben
Die Regel
Die Modalverben können, müssen, dürfen, sollen, wollen, mögen (möchte) stehen auf Position 2; der Infinitiv steht am Satzende: Ich muss heute arbeiten. Ich und er/sie/es haben dieselbe Form: ich kann, er kann; ich muss, sie muss; ich möchte, er möchte. Bedeutungen: können = Fähigkeit oder Möglichkeit, müssen = Notwendigkeit, dürfen = Erlaubnis, sollen = Auftrag oder Rat, wollen = Wille, möchte = höflicher Wunsch.
Beispiele
- Ich kann heute nicht kommen.
- Er muss jeden Tag früh aufstehen.
- Darf ich hier parken?
- Ich möchte einen Kaffee, bitte.
Aufgepasst
- Er kannt gut schwimmen. → Er kann gut schwimmen.
Modalverben haben in der 3. Person Singular kein -t: er kann. - Ich muss arbeiten heute. → Ich muss heute arbeiten.
Der Infinitiv steht am Satzende. - Sie möchtet einen Kaffee. → Sie möchte einen Kaffee.
„möchte“ hat in der 1. und 3. Person Singular kein -t: ich möchte, er/sie möchte; ihr möchtet. - Du musst zu gehen. → Du musst gehen.
Nach einem Modalverb steht der Infinitiv ohne „zu“. - Er wollt nach Hause. → Er will nach Hause.
Modalverben haben im Singular keine Endung in der 1. und 3. Person: ich will, er will; ihr wollt. - Ich darfe hier parken. → Ich darf hier parken.
ich darf, du darfst, er darf - der Singular der Modalverben hat kein -e in der 1. Person.
Wo sie im Kurs vorkommt
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