Deutsche Grammatik · B1
n-Deklination
Die Regel
Einige maskuline Nomen bekommen in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung -(e)n: der Student, den Studenten, dem Studenten, des Studenten; Plural: die Studenten. Dazu gehören maskuline Nomen auf -e für Personen und Tiere (der Junge, der Kollege, der Kunde, der Löwe), Nomen auf -ent, -ant, -ist, -at (der Präsident, der Praktikant, der Journalist, der Automat) und einige kurze Wörter: der Mensch, der Herr (den Herrn), der Nachbar (den Nachbarn), der Bauer (den Bauern). „Name“ hat im Genitiv -ns: des Namens.
Beispiele
- Ich frage den Kollegen nach dem Termin.
- Kennst du diesen Herrn?
- Wir helfen dem Studenten bei der Anmeldung.
- Das ist das Auto des Nachbarn.
Aufgepasst
- Ich sehe den Junge. → Ich sehe den Jungen.
„Junge“ gehört zur n-Deklination: im Akkusativ den Jungen. - Sie spricht mit dem Kunde. → Sie spricht mit dem Kunden.
Maskuline Nomen auf -e für Personen: Dativ dem Kunden.
Wo sie im Kurs vorkommt
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