Deutsche Grammatik · A2
Komparativ und Superlativ
Die Regel
Komparativ: Adjektiv + -er, Vergleich mit „als“: schneller als. Superlativ: am + Adjektiv + -sten oder der/die/das + -ste vor einem Nomen: am schnellsten, der schnellste Zug. Viele einsilbige Adjektive mit a, o, u bekommen einen Umlaut: alt, älter, am ältesten; groß, größer, am größten. Unregelmäßig: gut, besser, am besten; viel, mehr, am meisten; gern, lieber, am liebsten; hoch, höher, am höchsten. Gleichheit: so … wie.
Beispiele
- Berlin ist größer als Hamburg.
- Der ICE ist der schnellste Zug in Deutschland.
- Ich trinke lieber Tee als Kaffee, am liebsten grünen Tee.
- Mein Bruder ist so alt wie ich.
Aufgepasst
- Berlin ist mehr groß als Hamburg. → Berlin ist größer als Hamburg.
Der Komparativ hat die Endung -er (mit Umlaut: größer), nicht „mehr“ + Adjektiv. - Das ist der gutste Film des Jahres. → Das ist der beste Film des Jahres.
„Gut“ ist unregelmäßig: gut, besser, am besten, der beste. - Er ist älter wie ich. → Er ist älter als ich.
Nach dem Komparativ steht „als“; „wie“ gehört zum Gleichheitsvergleich (so groß wie). - Sie läuft am schnellste. → Sie läuft am schnellsten.
Der Superlativ beim Verb: am + -sten (am schnellsten, am besten). - Er ist so groß als sein Bruder. → Er ist so groß wie sein Bruder.
Gleichheit: so ... wie. „als“ nur nach einem Komparativ (größer als). - Dieses Buch ist mehr interessant als das andere. → Dieses Buch ist interessanter als das andere.
Der Komparativ wird mit -er gebildet, auch bei langen Adjektiven: interessanter, nie „mehr interessant“.
Wo sie im Kurs vorkommt
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