Deutsche Grammatik · A1
Pluralformen: -e, -(e)n, -er, -s oder nichts
Die Regel
Im Plural heißt der Artikel immer „die“, aber die Endung des Nomens muss man mit dem Wort lernen. Fünf Muster decken fast alles ab: -e, oft mit Umlaut (der Tisch – die Tische, der Stuhl – die Stühle); -(e)n, typisch für feminine Nomen (die Frau – die Frauen, die Lampe – die Lampen); -er, meist mit Umlaut, bei kurzen neutralen Nomen (das Kind – die Kinder, das Buch – die Bücher); -s bei Fremdwörtern und Wörtern auf Vokal (das Auto – die Autos, das Hotel – die Hotels); keine Endung bei Nomen auf -er, -el, -en, oft mit Umlaut (der Lehrer – die Lehrer, der Apfel – die Äpfel). Nomen auf -chen und -lein bleiben gleich: das Mädchen – die Mädchen.
Beispiele
- Ich brauche zwei Stühle und einen Tisch.
- Die Kinder lesen Bücher.
- Drei Äpfel, vier Tomaten und sechs Eier, bitte.
- Die Hotels in der Stadt sind teuer.
Aufgepasst
- Ich habe zwei Kinders. → Ich habe zwei Kinder.
Das Kind bildet den Plural mit -er: die Kinder. Die Endung -s ist im Deutschen selten. - Die Frau kauft drei Apfel. → Die Frau kauft drei Äpfel.
Nomen auf -el bekommen oft keine Endung, aber einen Umlaut: der Apfel – die Äpfel. - Wir haben zwei Autoen. → Wir haben zwei Autos.
Wörter auf Vokal und Fremdwörter bilden den Plural mit -s: Autos, Hotels, Handys. - Der Bücher sind neu. → Die Bücher sind neu.
Im Plural heißt der Artikel immer „die“, für alle Genera.
Wo sie im Kurs vorkommt
- Einkaufen (A1)
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