Deutsche Grammatik · B1
Genitiv
Die Regel
Der Genitiv zeigt Besitz oder Zugehörigkeit und antwortet auf „wessen?“. Artikel: des (maskulin, neutral), der (feminin, Plural). Maskuline und neutrale Nomen bekommen meist -s oder -es: das Auto des Mannes, die Tür des Hauses (schwache Maskulina -(e)n: des Studenten); feminine und Plural bleiben ohne Endung: die Tasche der Frau, die Eltern der Kinder. Einige Präpositionen verlangen den Genitiv: wegen, trotz, während, statt, innerhalb, außerhalb. Beim Sprechen ersetzt man den Genitiv oft durch „von“ + Dativ: das Auto von meinem Bruder.
Beispiele
- Das ist das Auto meines Bruders.
- Die Farbe der Wand gefällt mir.
- Wegen des Regens bleiben wir zu Hause.
- Trotz des schlechten Wetters gehen wir wandern.
Aufgepasst
- Das ist das Auto meines Bruder. → Das ist das Auto meines Bruders.
„Bruder“ bekommt im Genitiv -s: meines Bruders. - Die Tasche des Frau ist rot. → Die Tasche der Frau ist rot.
Feminin im Genitiv: der Frau, ohne Endung am Nomen. - Das Auto des Lehrerin ist neu. → Das Auto der Lehrerin ist neu.
Genitiv feminin: der (die Lehrerin -> der Lehrerin), ohne -s am Nomen. - Die Farbe des Auto ist rot. → Die Farbe des Autos ist rot.
Maskuline und neutrale Nomen bekommen im Genitiv Singular -s oder -es: des Autos, des Mannes. - Wegen dem Regen bleiben wir zu Hause. → Wegen des Regens bleiben wir zu Hause.
wegen, trotz, während, statt stehen im geschriebenen Standard mit dem Genitiv: wegen des Regens. - Die Bücher den Kinder liegen hier. → Die Bücher der Kinder liegen hier.
Genitiv Plural: der + Pluralform wie im Nominativ: der Kinder (den Kindern wäre Dativ).
Wo sie im Kurs vorkommt
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