Deutsche Grammatik · B1
Relativsätze und Relativpronomen
Die Regel
Der Relativsatz beschreibt ein Nomen näher. Das Relativpronomen hat Genus und Zahl des Bezugsworts, aber den Fall aus dem Relativsatz: der Mann, der (Nominativ), den (Akkusativ), dem (Dativ), dessen (Genitiv). Die Formen sind wie der bestimmte Artikel, außer dessen, deren, denen. Das Verb steht am Ende; eine Präposition steht vor dem Pronomen: die Frau, mit der ich arbeite.
Beispiele
- Das ist der Mann, der neben mir wohnt.
- Das ist der Mann, den ich gestern gesehen habe.
- Das ist die Frau, mit der ich arbeite.
- Die Kinder, denen ich helfe, lernen Deutsch.
Aufgepasst
- Das ist der Mann, der ich gestern gesehen habe. → Das ist der Mann, den ich gestern gesehen habe.
Im Relativsatz ist der Mann Akkusativobjekt: den. - Das ist die Frau, die ich arbeite mit. → Das ist die Frau, mit der ich arbeite.
Die Präposition steht vor dem Relativpronomen, und das Verb steht am Ende. - Das Kind, das ich geholfen habe, lacht. → Das Kind, dem ich geholfen habe, lacht.
Der Fall kommt vom Verb im Relativsatz: „helfen“ + Dativ -> dem Kind -> dem. - Die Frau, dessen Hund bellt, wohnt hier. → Die Frau, deren Hund bellt, wohnt hier.
Genitiv-Relativpronomen: dessen für maskulin und sächlich, deren für feminin und Plural. - Das ist das Haus, wo ich gekauft habe. → Das ist das Haus, das ich gekauft habe.
„wo“ steht nur für einen Ort, an dem etwas geschieht. Ein Objekt braucht das Pronomen: das Haus, das. - Der Film, was ich gesehen habe, war gut. → Der Film, den ich gesehen habe, war gut.
„was“ steht nur nach alles, etwas, nichts, das oder nach einem ganzen Satz; hier: den Film -> den.
Wo sie im Kurs vorkommt
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