Deutsche Grammatik · A2
Futur I: werden + Infinitiv
Die Regel
Das Futur I bildet man mit „werden“ (Präsens) + Infinitiv am Satzende: Ich werde morgen arbeiten. Für Pläne mit Zeitangabe reicht im Deutschen oft das Präsens: Morgen fahre ich nach Köln. Das Futur betont eine Absicht, eine Vermutung oder ein Versprechen. Achtung: „würde“ ist Konjunktiv II (would), nicht Zukunft.
Beispiele
- Ich werde dich morgen anrufen.
- Nächstes Jahr fahren wir nach Spanien.
- Er wird wohl noch im Büro sein.
Aufgepasst
- Ich verspreche es: Ich würde dich morgen anrufen. → Ich verspreche es: Ich werde dich morgen anrufen.
Ein Versprechen für die Zukunft steht mit „werde“ (I will); „würde“ heißt „would“ und ist Konjunktiv II. - Ich werde morgen arbeite. → Ich werde morgen arbeiten.
Nach „werden“ steht der Infinitiv am Ende. - Es wird morgen regnen werden. → Es wird morgen regnen.
Futur I = werden + ein Infinitiv. Ein zweites „werden“ am Ende ist zu viel. - Sie wird bald zu kommen. → Sie wird bald kommen.
Nach „werden“ steht der Infinitiv ohne „zu“, wie nach den Modalverben. - Ich werde gehen morgen ins Kino. → Ich werde morgen ins Kino gehen.
Der Infinitiv steht am Satzende; „werden“ bleibt auf Position 2.
Wo sie im Kurs vorkommt
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